Griechische Götter

Wer an griechische Götter denkt, dem fällt natürlich als erstes Zeus und seine olympische Familie ein. Zeus, der oberste Gott des griechischen Pantheons, verdankte seine Existenz einer List seiner Mutter Rhea, die ihren Sohn vor ihrem Kinder fressenden Gatten Kronos rettete. Als Erwachsener ging Zeus daran, seinen gierigen Vater zu besiegen – was ihm später auch gelang (Titanomachie). Ein weiterer Kampf (Gigantomachie) des Zeus und seines Sohnes Herakles endete mit dem Sieg über die Giganten und der Alleinherrschaft des Zeus über die Welt. Um seine Brüder nicht leer ausgehen zu lassen, teilte Zeus per Los die Welt in verschiedene Bereiche auf. Er machte sich selbst zum obersten Gott und Herrscher des Himmels, Poseidon erhielt das Meer, Hades die Unterwelt als Geschenk.

Die Götter als Schöpfer des Lebens

Da die Erde noch leer und ohne Lebewesen war, erschuf Epimetheus die Tiere, Prometheus den Menschen aus Ton als göttliches Ebenbild. Athene, die Göttin der Weisheit, schenkte den Menschen den Verstand. Prometheus übergab ihnen das Feuer und legte so die Grundlagen der späteren griechischen Kultur. Als Gegenleistung hatten die Menschen fortan den Göttern zu gehorchen und ihnen Opfergaben darzubringen.

Zeus als Stammvater von Halbgöttern und Heroen

Obwohl Zeus mit seiner Schwester Hera verheiratet war, zeugte er mit vielen anderen Frauen Kinder. Und wenn er sich den Damen nicht höchstpersönlich nähern konnte, tat er es in anderer Gestalt: In Gestalt eines Stieres entführte er die Göttin Europa und zeugte mit ihr den Minos, den sagenhaften König von Kreta und Besitzer des Minotaurus. Auch einige seiner weiblichen Familienmitglieder wurden Opfer seiner ungezügelten Leidenschaft.