Historia
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Philosophia
| Am Anfang, so glaubten die Griechen, gab es nur das Chaos. Sie verstanden darunter den unermesslichen, leeren Weltraum, die "gähnende" Leere. Und in diese strukurlose, "chaotische" Leere galt es Ordnung zu bringen. Denn nur wenn etwas nach bestimmten Regeln abläuft, kann es auch funktionieren. Das gilt im kleinen wie für den gesamten Kosmos. So wird verständlich, warum die Griechen für "Ordnung" und "Welt" (und übrigens uch für "Schmuck") ein und dasselbe Wort verwendeten: |
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Mit einer solchen Weltsicht brachten die Griechen Europas erste Naturwissenschaftler und Philosophen hervor.
Thales
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suchte nach dem einen Urstoff, auf den sich die Ordnung der Welt gründet. Entsteht nicht alles aus dem Wasser? |
Heraklit
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erkannte, dass alles sich ständig wandelt und verändert. Kann man zweimal in denselben Fluss steigen? |
Demokrit
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meinte, dass alle Materie aus unveränderlichen Grundbausteinen
zusammengesetzt ist. Besteht nicht die Welt aus Atomen? |