Chaos-Kosmos
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Eudaimonia
| Sokrates aus Athen stellt in seiner Philosophie den Menschen in den
Mittelpunkt. Hartnäckig und provozierend geht er den Dingen auf den Grund:
Am frühen Morgen ging er zu den Säulenhallen und den Sportplätzen, und wenn der
Markt sich füllte, war er dort zu sehen, und auch den Rest des Tages war er immer dort,
wo er mit den meisten Menschen zusammen sein konnte. Und er sprach meistens, und wer nur wollte,
dem stand es frei, ihm zuzuhören. Er selbst aber unterhielt sich immer über die Angelegenheiten
der Menschen und untersuchte, was fromm und was gottlos, was schön und was hässlich,
was gerecht und was ungerecht ist, sowie über das Andere,
(Xenophon) Viele Athener wollten diesen Besserwisser loswerden - eine Mehrheit verurteilte ihn zum Tode, ohne ihn zu verstehen. 399 v. Chr. trank er den Giftbecher. |
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(427-347 v. Chr.)setzt das Werk seines Lehrers Sokrates fort und
schafft ein umfassendes philosophisches Gedankengebäude. Der bekannte englische
Mathematiker und Philosoph Alfred North Whitehead (1861-1947) meinte, die gesamte
europäische Philosophiegeschichte sein nichts als |