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THEATPON

THEATRON

Die Griechen liebten das Theater. In den Tragödien ihrer Dichter werden Entscheidungssituationen und menschlicke Konflikte so intensiv durchgespielt, dass auch uns das Geschehen nicht nur fesselt, sondern nachdenklich macht.

Elektra des Sophokles
Szenenbild aus der
Aufführung der "Elektra" des Sophokles in Erfurt 1997
Foto: Theater Erfurt
 

Elektra verzeiht ihrer Mutter Klytaimestra nicht, dass sie zusammen mit ihrem Liebhaber ihren aus Troia heimkehrenden Mann Agamemnon getötet hat. Darf sie aus Rache nun ihre Mutter umbringen? Diese Frage stellt Sophokles (497-406 v. Chr.) in seiner "Elektra".

Beißender, frecher Spott begegnet uns in den Komödien des Aristophanes (450-386 v. Chr.): Da fliegt ein Bauer auf einem Riesenmistkäfer los, um mitten im Krieg die Friedensgöttin zu befreien, oder die Frauen zweier Krieg führender Staaten zwingen durch Liebesentzug ihre Männer zum Friedensschluss. mistkaeferflug
Mistkäferflug
aus: Muslolek/Rösler, Stadt der Athene, 1989,
S. 119/120, © Middelhauve Verlags GmbH,
München, für Der Kinderbuchverlag, Berlin

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