Latein nach der Antike

Im Mittelalter entwickelten sich aus dem Vulgärlatein die romanischen Sprachen, zu denen unter anderem das Französische, Italienische und Spanische gehören. Nach dem Untergang des Römischen Reiches überlebte die lateinische Sprache als Sprache der christlichen Kirche und Theologie sowie als Wissenschaftssprache (Kopernikus, Descartes, etc.). Im mittelalterlichen Europa war die lateinische Sprache die Sprache der gebildeten Menschen. So wurden beispielsweise alle Vorlesungen an europäischen Universitäten bis ins 19. Jahrhundert hinein in dieser Sprache gehalten. Die lateinische Sprache wurde ausschließlich in Großbuchstaben in Stein gemeißelt oder auf Wachstafeln, Papyrus und Pergament geschrieben. Unser heutiges Alphabet entspricht im wesentlichen dem lateinischen Alphabet.

„Linnaeus1758-title-page“ von Carl Linnæus - Sourced from http://resolver.sub.uni-goettingen.de/purl?PPN362053006. Lizenziert unter Public domain über Wikimedia Commons

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